Pressemitteilungen des RCDS Düsseldorf
-
RCDS Düsseldorf zeigt sich beunruhigt über Salafisten-Plakate an der Heinrich-Heine-Universität
RCDS Düsseldorf: „Extremistisches Gedankengut hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“.
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf zeigt sich beunruhigt über vermeintlich harmlose Plakat-Aushänge an der Heinrich-Heine-Universität. Dort sind im Laufe der Woche mehrere hundert Plakate der Internetplattform „Die wahre Religion“ aufgehängt worden. Nach Sichtung der Plattform und weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass die Plattform von einer Salafisten-Organisation betrieben wird.
„Auf der Plattform wird öffentlich zur Gewalt gegen Andersgläubige aufgerufen, die Unterdrückung der Frau wird legitimiert, sowie der Märtyrertod im „Heiligen Krieg“ gepriesen“ so ein Sprecher des RCDS Düsseldorf. „Es ist äußerst befremdlich, dass diese “Organisation“ offen Missionierungsarbeit an unserer Universität betreibt.“
Bereits im September 2011 ist von der Kölner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen der Betreiber der Internetplattform wegen öffentlicher Anstiftung zu Straftaten und Störung des religiösen Friedens erhoben worden.
Die gesamte Gruppe des RCDS Düsseldorf ist sich einig, dass radikales Gedankengut an Universitäten genauso wenig Platz wie an allen anderen Stellen der Gesellschaft hat.
„Als Demokraten ist es unsere Pflicht, radikales und volksverhetzendes Gedankengut zu melden und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ebenso wie unsere Mitbürger vor solchen Organisationen zu schützen“, so eine Sprecherin abschließend.
-
Geschlechterquote beschlossen: RCDS sieht Aushebelung des Leistungsprinzips
Frau Arantzazu Bößem Esperilla, RCDS-Vorsitzende: „Mit dem Beschluss der Geschlechterquote hat das Studierendenparlament das Leistungsprinzip heute zu Grabe getragen“
Düsseldorf. Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten“ (RCDS) Düsseldorf zeigt sich entsetzt über den Beschluss des Studierendenparlamentes der Heinrich-Heine-Universität eine verpflichtende Geschlechterquote in die Satzung aufzunehmen. Nach dem auf der Sitzung vom 19.01.2012 beschlossenen Antrag zur Satzungsänderung müssen jegliche AstA-Vorstände geschlechtsquotiert besetzt werden.
Die Vorsitzende des RCDS Düsseldorf, Arantzazu Bößem Esperilla, äußerte sich zu dem Beschluss des Studierendenparlamentes „Gerade als Frau ist es beschämend über Quoten in Positionen gehoben zu werden. Mit der Integration der Geschlechterquote in die Satzung der Studierendenschaft haben wir einen weiteren Schritt zur gänzlichen Abschaffung des Leistungsprinzips getan.“ Bößem Esperilla, die gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des RCDS Düsseldorf, Alexander Giannakis, im Studierendenparlament sitzt, sieht zudem auch eine Diskriminierung männlicher Kandidaten für Ämter im AstA-Vorstand.
„Dieser Beschluss entspricht nichtden Meinungsverhältnissen in der Bevölkerung und innerhalb der Studentenschaft“ so Alexander Giannakis. „Biologischen Eigenschaften werden im Vergleich zu ehrlichem Verdienst und Kompetenz Vorrang eingeräumt, dies ist unethisch und diskriminierend.“
„Der RCDS Düsseldorf ist mit mehr als 50 Prozent Frauen im Vorstand ein hervorragendes Beispiel für Frauenförderung. Bei uns bestimmt Kompetenz eine Amtsposition und nicht das soziale oder biologische Geschlecht“ so Bößem Esperilla und Giannakis abschließend.
-
RCDS empört sich über Ministeriumszahlen
Bößem Esperilla: „Frau Schulze betreibt Wahlkampf in der niedersten Form“
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf wundert sich über die Zahlen des Ministeriums zu den Kompensationszahlungen, die den Wegfall der Studienbeiträge kompensieren sollen. So sei es erfreulich, dass die Universität Düsseldorf einen Zuwachs von 3,1% im Vergleich zum Vorjahr an Geldern zur Verfügung hätte, die Studentenzahlen stiegen gleichzeitig vom WiSe 2009/10 zum WiSe 2011/12 um 12,05% in Düsseldorf. Stutzig wurde der Vorstand jedoch bei den Zahlen für die Universität Münster, deren Studentenzahlen “nur“ um 6,31 %, so den Zahlen des Ministeriums zu entnehmen, die Ausgleichszahlungen überflügelten die Einnahmen die regulär durch Studienbeiträge eingegangen wären jedoch um glatte 41%.
„Andere Universitäten, wie die Friedrich-Wilhelm Universität in Bonn müssen mit finanziellen Einbußen um 18,6% rechnen. Es ist schon erstaunlich, dass gerade die Universität im Wahlkreis der Ministerin so immense Zuschüsse von ebendiesem Ministerium bekommt“ so die Vorsitzende des RCDS Düsseldorf Arantzazu Bößem Esperilla „Die finanzielle Begünstigung der Universität Münster kommt einem vorgezogenen Wahlkampf gleich! Frau Ministerin Schulze schustert Gelder in ihren Wahlkreis um sich für den nächsten Wahlkampf Stimmen zu erkaufen und das auf Kosten anderer Universitäten im Land NRW“ so Bößem Esperilla „Frau Schulze und diese rot-grüne Minderheits“verwaltung“ stolpern sich von Fehltritt zu Fehltritt. Es bleibt nur die Hoffnung, dass die Studenten sich von diesem durchschaubaren Manöver der Münsteranerin nicht “kaufen“ lassen“ so die Vorsitzende abschließend.
-
RCDS kritisiert Umfrage-Aktion des Bildungsministeriums NRW
Bößem Esperilla: „Die Fragen sind einfach nur peinlich in ihrer Simplizität. Frau Schulze muss wohl mal wieder an die Uni um zu lernen“
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf kritisiert die neueste Aktion des Wissenschaftsministeriums des Landes NRW welche unter Leitung der Ministerin Schulze entstanden ist.
Das zuständige Landesministerium hat unter dem Link http://www.besser-studieren.nrw.de eine Umfrage erstellt, die die Missstände an den nordrhein-westfälischen Universitäten aufdecken soll. Die Vorsitzende des RCDS Düsseldorf, Arantzazu Bößem Esperilla äußerte sich dazu: „Die Umfrage der Landesregierung ist eine Farce. Die Aussagen sind suggestiv und gehen zudem nicht wirklich auf die Probleme der Studenten an den Universitäten in NRW ein. 5 Fragen können niemals die täglichen Probleme erfassen, zudem sind die Antwortmöglichkeiten und die Fragenschwerpunkte völlig realitätsfremd “
Aussagen wie „Ich bin mit meinem Studium im Großen und Ganzen zufrieden“ oder „Ich habe im Rahmen meines Studiums einen mindestens dreimonatigen Auslandsaufenthalt wahrgenommen oder möchte dies noch tun“ zeigen die völlige Ahnungslosigkeit des zuständigen Ministeriums und der zuständigen Ministerin. „Wo bleibt die Ursachenforschung? Die wirkliche Auseinandersetzung mit dem Alltag der Studenten? Frau Ministerin Schulze schießt sich wieder gezielt mit ihrer Ahnungslosigkeit und Realitätsferne ins Aus“ so Bößem Esperilla weiter. „Anscheinend muss die Bilanz der Ministerin mit dieser völlig populistischen und sinnfreien Aktion aufgebessert werden. Das für so eine oberflächliche Aktion auch noch Steuergelder für das Aufziehen der Homepage verschwendet werden, setzt dem Ganzen die Krone auf. Wirklich etwas geleistet haben Frau Schulze und die Landesregierung für die Studenten nicht!“, so Bößem Esperilla abschließend.
-
RCDS fordert neues Raumkonzept an der HHU
Bößem Esperilla: „Die Situation der Studenten erinnert in Teilen an Massentierhaltung"
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf fordert die Verwaltung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auf ein neues Raumkonzept vorzulegen. Seit Beginn des neuen Wintersemesters sind 5.000 neue Studenten an die Düsseldorfer Universität geströmt, die Raumverteilung kommt diesem jedoch nicht nach. „Es ist unverständlich wie Dozenten weiterhin Studenten zulassen in Kurse, deren Räume nicht die Kapazitäten haben um diese zu halten“ so die Vorsitzende des RCDS Düsseldorf und Studentin der Romanistik, Arantzazu Bößem Esperilla „angenehmes Studieren sieht anders aus. Pflichtseminare und Übungen sind vorallem an der Philosophischen Fakultät hoffnungslos überfüllt. Als Student ist es schon ein Glücksfall, wenn man wenigstens einen Stehplatz im Seminar ergattert.“
Die Problematik der Zulassung von Studenten in Kurse, deren Räume nur für maximal 30 Personen begrenzt sind, ist seit dem neuen Semester noch schlimmer geworden. „Viele Dozenten lassen auf Teufel-komm-raus Studenten in ihre Kurse zu und wundern sich dann über die erheblichen Probleme in ihren Kursen- sei es bei der Diskussion, der Beratung oder bei der Masse an Hausarbeiten und Klausuren, die korrigiert werden müssen.“ so die stv. Vorsitzende des RCDS Düsseldorf und Studentin der Rechtswissenschenschaften, Lisa Teske. Zudem seien vorallem die Studenten die Leidtragenden, da das Lernambiente erheblich gestört werde durch die Überfüllung.
Der RCDS Düsseldorf fordert nun eine Evaluation der Raumnutzungskonzepte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. „Hier muss die Verwaltung eingreifen und den Instituten bei der Raumverteilung sinnvoll unter die Arme greifen um eine weitere Verschlechterung der Studiensituation zu verhindern“ so Bößem und Teske abschließend.
-
Junge Union und RCDS Düsseldorf warnen vor Bildungsmisständen
„Das Land NRW steht in der Pflicht, ein gewisses Bildungsniveau zu garantieren!“
Düsseldorf, 10.10.2011.
Die Junge Union Düsseldorf kritisiert die rot-grüne Landesregierung. „Die rot-grüne Bildungspolitik kostet nicht nur unsere Hochschulen Millionen, sondern wird auch das Leistungsniveau drastisch senken“, kritisiert die stellvertretende JU-Vorsitzende Miriam Viehmann mit Blick auf die abgeschafften Studienbeiträge in Kombination mit dem Aussetzen der Wehrpflicht.
„Maßlos überfüllte Hörsäle und Missstände an den Universitäten werden die Folgen sein. Da wird auch die Ausgleichszahlung von 249 Millionen Euro nicht ausreichen, das Loch der fehlenden Studiengbeiträge zu kompensieren“, ergänzt die Düsseldorfer RCDS Vorsitzende Arantzazu Bößem Esperilla.
Die Stadt Düsseldorf handelt ihren gegebenen Möglichkeiten nach bereits vorbildlich und unterstützt die Heinrich-Heine-Universität durch eine räumliche Annäherung im Stadtzentrum durch das Haus der Uni. Die Junge Union fordert nun die Landesregierung zum Handeln auf. „Der finanzielle Spielball liegt nun im Feld der rot-grünen Landesregierung. Sie steht nun in der Pflicht, ein Bildungsniveau zu garantieren und keinen Abfall des Bildungsniveaus herbeizuführen. Die ist vor allem mit Blick auf die Zukunft und die doppelten Abitur-Jahrgänge wichtig“, so Bößem und Viehmann.
-
RCDS kritisiert Ministerin Schulze
Düsseldorf.Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat die Forderung von Ministerin Schulze nach mehr Geldern vom Bund kritisiert: "Frau Schulze tut so als wäre es völlig überraschend, dass die Universitäten mit so einem Andrang neuer Studenten rechnen mussten", so RCDS-Vorsitzende Arantzazu Bößem Esperilla.
Die Romanistik-Studentin erinnerte daran, dass die Landesregierung das Übel der Überfüllung und mangelnden Finanzierung selbst heraufbeschworen hat. "Die rot-grüne Minderheitsregierung war sich ihrer sicher, dass die Finanzierung der Hochschulen trotz Abschaffung der Studienbeiträge stabil bliebe. Wir haben im Vorneherein darauf hingewiesen, dass es an allen Ecken und Enden an Geldern fehlen wird." Es sei zudem ein Zeugnis der völligen Amtsüberforderung, dass Ministerin Schulze von den neuen Studentenzahlen überrascht wurde. "Mit den Geburtenstarken Jahrgängen u.a. aus Bayern war es absehbar, dass viele Studenten auch an nordrhein-westfälische Universitäten strömen würden“ so der stellvertretende Vorsitzende des RCDS Düsseldorf und Student der Humanmedizin Alexander Giannakis. „Hier wird eine Politik betrieben die weder den realen Bedingungen noch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist“ so Giannakis weiter „Die Landesregierung hätte von Anfang an wissen müssen, dass auch die Ausgleichszahlungen von 249 Milionen Euro nicht genug sein würden.“
-
RCDS Düsseldorf kritisiert Rheinbahn
Arantzazu Bößem: „Die Rheinbahn muss endlich handeln“
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf zeigt sich enttäuscht über die Rheinbahn. Trotz mehrmaliger Forderungen seitens der Studierenden hat sich an der ÖPNV Situation um und zur Heinrich-Heine Universität nichts getan.
Den Studierenden ist es teilweise nicht möglich rechtzeitig an der Universität zu sein, da die meisten öffentlichen Verkehrsmittel entweder überfüllt sind oder erst mit großer Verspätung eintreffen. „Es ist gravierend, dass die Busse, besonders auf den Linien 835, 836 und 782, zum Teil in den Hauptverkehrszeiten so überfüllt sind, dass Studierende an den Haltestellen stehen bleiben müssen und sich erheblich verspäten“, so die Vorsitzende des RCDS Düsseldorf Arantzazu Bößem Esperilla.
Die Problematik der überfüllten Busse und Bahnen ist nicht neu. Kurzfristig wurde auf der Strecke Hauptbahnhof - Universität Ost durch den Bau der neuen Linie U79 eine Entlastung geschaffen. Der RCDS Düsseldorf fordert jedoch zusätzlich auch eine Entlastung des Busverkehrs.
„Die Linie U79 war eine sinnvolle Ergänzung, die auch das Zusammenwachsen der Universität und der Stadt Düsseldorf auf verkehrspolitischer Ebene fördert, dass dabei aber die vielen Pendler die sich mit dem Bus zur Universität aufmachen vergessen werden und dort immer noch keine E-Busse eingesetzt werden, ist beschämend. Die Rheinbahn muss handeln und diesen Zustand endlich beheben“, so Bößem Esperilla weiter.
-
RCDS Düsseldorf und Ratsherr Christian Rütz (CDU) kritisieren Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat die Reaktion der Heinrich-Heine-Universität auf die Abschaffung der Studienbeiträge kritisiert: "Über Jahre hat die Universität ihre Entscheidung zur Einführung von Studienbeiträgen gerechtfertigt, den Höchstbeitrag genommen und die vielen guten Projekte in der Verbesserung der Lehre und der Rahmenbedingungen des Studiums, zum Beispiel längere Bibliotheksöffnungszeiten, herausgestellt. Jetzt, wo Rot-Grün mit Hilfe der extremistischen Linken die Studienbeiträge abschafft, erhebt die Universität plötzlich keinerlei Einwände. Hier regiert der Opportunismus, man will es sich offensichtlich nicht mit der neuen Landesregierung verscherzen", so RCDS-Vorsitzende Arantzazu Bößem Esperilla (20).
Die Romanistik-Studentin kritisierte, dass die Universität eine schuldenfinanzierte Hochschulfinanzierung zu Lasten künftiger Generationen gutheiße. "Dass es der Uni egal ist, wo ihr Geld herkommt, zeigt kein besonders hohes Verantwortungsbewußtsein." Es sei zudem befürchten, dass die Universität keine vollständige Kompensation für wegfallende Beiträge erhalte und steigende Studentenzahlen nicht berücksichtigt würden. "Die Uni verzichtet stillschweigend auf dringend notwendiges Geld zur weiteren Verbesserung des Lehrbetriebs." Leidtragende seien auch studentische Hilfskräfte, die durch Studienbeitragsmittel finanziert worden seien.
Zustimmung erhält der RCDS vom Düsseldorfer CDU-Vorstand und Ratsherr Christian Rütz (32), der 2006 als einziger Studentenvertreter im Senat der Heine-Uni für die Einführung von Beiträgen gestimmt hatte: "Die Abschaffung der Studienbeiträge ist der falsche Weg. Die Gestaltung der Beiträge war sozial ausgewogen und hat keinen Jugendlichen aus sozial schwachem Elternhaus vom Studium abgehalten."Mit den Beiträgen seien zahlreiche Verbesserungen an der Heinrich-Heine-Universität finanziert worden. Die Beiträge hätten zudem eine viel stärkere Beteiligungskultur von Studenten ausgelöst. "Die Identifikation von Studenten und Universität wird künftig abnehmen. Und für die Universitätsleitung gibt es weniger Druck durch die (zahlenden) Studenten, ein attraktives Studienangebot in Düsseldorf zu schaffen", so Bößem und Rütz. -
RCDS Düsseldorf wählt neuen Vorstand
Frau Arantzazu Bößem Esperilla, RCDS-Vorsitzende: „Forschung und Lehre müssen weiterhin qualitativ an den Bedürfnissen der Studierenden orientiert sein“
Düsseldorf.
Der „Ring Christlich-Demokratischer Studenten“ (RCDS) Düsseldorf veranstaltete am Montagabend, den 10.01.2011 seine ordentliche Mitgliederversammlung. Auf dieser wählten die Mitglieder des RCDS einen neuen Gruppenvorstand. Dabei wurden Frau Arantzazu Bößem Esperilla (20, Romanistik/Anglistik) zur neuen Vorsitzenden, Lisa Teske (20, Jura) zur stellvertretenden Vorsitzenden und Alexander Giannakis (24, Medizin) zum Schatzmeister gewählt. Zudem wurden Beisitzer aus verschiedensten Studienrichtungen gewählt. Als Gastredner wurden der Bundesvorsitzende des RCDS Dennis Kahle, der Landesvorstand des RCDS Nordrhein-Westfalen sowie der Kreisvorsitzende der Jungen Union Düsseldorf Peter Blumenrath begrüßt.
Der RCDS Düsseldorf ist seit Juli 2010 Mitglied der aktuellen AStA-Koalition an der Heinrich-Heine-Universität. In diesem Bereich sieht der neue Vorstand auch seinen inhaltlichen Schwerpunkt. Die Umsetzung der Wahlversprechen sowie die Verbesserung der Studienbedingungen sind die hauptsächlichen Themenfelder des neuen Vorstandes. Dazu gehört die Umsetzung des Bologna-Prozesses. Außerdem sieht der Vorstand in der Kompensation der Studienbeiträge durch Landesmittel ein wichtiges Thema. Hierbei gilt es, die Auswirkungen auf die Studienbedingungen genauestens zu beobachten und zu kontrollieren. Die neue Vorsitzende Arantzazu Bößem Esperilla: „Im Hinblick auf die anstehenden Probleme, die durch die mangelnde Finanzierung als Kompensation für die wegfallenden Studienbeiträge abzusehen sind, ist es unser Anliegen, den Studierenden aufzuzeigen, welche Chancen durch eine rückwärts gewandte Politik verpasst werden. Die Lehre muss angemessen gefördert werden, um den Studierenden ein bestmögliches Studium zu ermöglichen. Dafür wird sich der RCDS auch weiterhin einsetzen“
-
RCDS Düsseldorf enttäuscht von Rektor Piper
Arantzazu Bößem: „Rektor Piper muss bei den Studienbeiträgen genauer hinsehen“
Düsseldorf.
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf zeigt sich enttäuscht vom Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Hans Michael Piper. Rektor Piper sagte in einem Radiointerview mit „Antenne Düsseldorf“ am Montag, den 04.10.2010, dass er sich keine Sorgen angesichts der Abschaffung der Studienbeiträge zum Wintersemester 2011/2012 mache. Rektor Piper erwähnte dabei die Kompensationsmittel der rot-grünen Landesregierung von jährlich 249 Mio. Euro. Angesichts dieser Kompensationsmittel wären keine Verschlechterungen der Studienbedingungen zu erwarten.
Dabei übersieht Rektor Piper allerdings, dass die 249 Mio. Euro dem Gesamtaufkommen an Studienbeiträgen in Nordrhein-Westfalen im Wintersemester 2009 entsprechen. Wichtig ist, dass aber nicht alle Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zu diesem Zeitpunkt Studienbeiträge erhoben haben. Die Summe der 249 Mio. Euro wird allerdings auf alle Hochschulen aufgeteilt. Dabei profitieren diejenigen, welche zuvor keine Beiträge erhoben haben. Die Hochschulen mit Studienbeiträgen bekommen durch diese Aufteilung weniger Mittel, als Ihnen von den Studenten zugegangen wären.
„Rektor Piper übersieht einen zentralen Aspekt der Abschaffung. Die HHU wird dadurch weniger Mittel zugewiesen bekommen“, so die stellvertretende RCDS-Vorsitzende Arantzazu Bößem
Der RCDS ist dabei besonders um die Studienqualität der Studenten besorgt. Durch die geringeren Mittel wird eine Verringerung von Lehrenden sowie eine Verschlechterung des Kursangebotes erwartet.
Arantzazu Bößem weiter: „Unsere Studienqualität wird durch die Abschaffung sinken! Das können auch die Kompensationsmittel der Landesregierung nicht verhindern. Dies zeigt, dass politisches Kalkül vor die Interessen der Studenten gestellt wird.“